Anleitungen - wie was gemacht wird: Venusgeburt
Hinweis: Wenn Sie den Mauszeiger auf dem Bild haben und eine Erklärung erscheint,
brauchen Sie die Maus nur ein wenig hin und her zu bewegen, um zu vemeiden, daß
die "Erklärung" verschwindet.

Aus dem Original von Botticelli
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wurden die Götter, |
die Venus |
und die Muschel |
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ausgeschnitten. Dort, wo die Beine der Venus wa- ren, wurden diese weg- radiert und die Muschel vervollständigt mit dem Wischfinger aus der Werkzeugleiste. Grobes Arbeiten genügt. |
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Der "Atem" oben wurde hier im Bild nur ausgeschnitten und nach unten gesetzt, um das Bild klei- ner zu bekommen. |
Bei der Venus fehlen Haare, die verschoben werden mußten. |
Da eins unserer Augen etwas hinter die Beine schaut, aber nicht weiß, wie das da aus- sieht, kann man "grob" sein. |
Es wurden auch noch Streublumen ausgeschnitten
und eine leere Bildseite mit
weißem Hintergrund geöffnet
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Aus dem Archiv der Fraktal-Bilder wurde das hier gezeigte Unterteil ausgewählt als Hintergrund (Ebene 1).
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Das Oberteil ist eine Kopie des Unterteils - wie man sieht (Ebene 1 Kopie). |
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Auf das Oberteil wurde nun das unten zu sehende Bild "gelegt". (Wie das gemeint ist, sehen Sie an den ganz rechts gezeigten Ebenen 2 und 3.)
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Auf dieses Oberteil wurde die ko- pierte "Lampion-Kaskade" noch einmal gesetzt (Ebene 3) und ver- schoben wegen des 3D-Effekts.
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Die fertigen Bilder sehen Sie als Nächstes in räumlicher Darstellung (wenn Sie sich das Schielen angeeignet haben).
Die oben rechts zu sehenden 10 Ebenen (die das oben Beschriebene beinhalten) sind beim Doppel-Bild rechts unten auf die Hintergrundebene kopiert, und im
linken Bild diese Bildteile verschoben worden. Sie sehen das ganz deutlich im unteren Bereich. Da sind
fraktale Blumen ausgeschnitten und nach links verschoben worden. Nach links (im linken Bild) verschoben, bedeutet - wenn Sie die
Regel unter "Bilder 3D" in Erinnerung haben: Es kommt aus der Bildebene heraus. Sehen Sie es?

Sie sehen also hier eine dreidimensionale "Konstruktion", die sehr zeitaufwändig war.
Nun noch einige Einzelheiten:
Die Venus steht eindeutig in der Muschel, das wie folgt gemacht worden ist:
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Es muß ja mit 2 Bildern gearbei- tet werden! z.B. "Bild1.psd" speichern unter "Bild2.psd". |
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Über der "Unterlippe" der Muschel wurde um den hinteren Teil der Muschel Lasso gezogen. Dann: "Bearbeiten> Kopieren" und "Bearbeiten>Einfügen" gibt eine neue Ebene. Ebene mit "Ver- schiebewerkzeuge" ein wenig nach rechts bewegen, mit "Bearbeiten> Transformieren>Neigen" obere Kante der Muschel nach rechts ein wenig, und schon ist die räumliche Darstellung perfekt. |
Achtung! diese beiden Bilder sind ja nur Ausschnitte aus dem ganzen. |
Natürlich kann man auch in diesem Bild manipulieren. Darauf achten, das, was im linken Bild verschoben würde, muß hier in umgekehrter Richtung geschehen.
(An beiden Bilder zu arbeiten, ist oft er- forderlich, wenn man absolut nicht weiß wie der Hintergrund zu verändern ist. Die Verschiebung gibt ja Hintergrund frei... Da muß dann etwas ergänzt werden, das man nicht kennt.)
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Nachdem die Venus (Ebene 4 oben rechts) in der Muschel (Ebene 6) steht, sieht es wie unten aus:

(Man kann die Venus beispielsweise aus der Muschel heraus bekommen, indem die Ebene 4 mit der linken Maustaste gepackt und nach unten unter die Ebene 6 gezogen wird.)
An den unteren - herauskopierten "fraktalen Blüten" ist zu erkennen, daß sie im linken Bild kopiert worden und nach links verschoben worden sind:
(Dieses Bild verdeutlicht noch einmal die Regel: Verschiebung nach links, bringt den verschobenen Bereich nach vorne. Verschiebung nach rechts führt nach hinten - d.h. in die Tiefe.)

Zum Schluß als Beispiel ein paar Streublumen - original von Botticelli, aber aus seinem Bild ausgeschnitten: Rechts im Bild sind die Streublumen weiter von den linken Bögen des Hintergrundes entfernt. (Hier erkennt man deutlich, daß es Schuppe ist, ob im rechten Bild nach rechts oder im linken Bild nach links geschoben wurde.
Übrigens sei darauf zu achten, daß selbst der Hintergrund räumlich gemacht worden ist.

... und >hier<
zum vollständigen Bild